Wochenendkurs 13. und 14. November 2010 in Chur

Weiterbestehende frühkindliche Reflexe in der osteopathischen Praxis

Persistierende frühkindliche Reflexe sind bekannt als mögliche Ursache von Lernschwierigkeiten (z.B. Dyslexie). Sie können darüber hinaus einen wesentlichen Einfluss auf Körpertonus und Körperhaltung haben. Sie können die Fähigkeit des Körpers zur Selbstregulation beeinträchtigen. Wie lassen sich weiter bestehende frühkindliche Reflexe in der Praxis sicher erkennen?

Samstag 13.11.2010

Einführung
Neurophysiologische Grundlagen:
persistierende frühkindliche Reflexe mit ihrer Wirkung auf Haltung und Verhalten:
Tonischer Labyrinthreflex (TLR), Mororeflex, Asymmetrisch tonischer Nackenreflex (ATNR

Sonntag 14.11.2010

Neurophysiologische Grundlagen:
Persistierende frühkindliche Reflexe mit ihrer Wirkung auf Haltung und Verhalten:
Symmetrisch tonischer Nackenreflex (STNR), Spinaler Galantreflex

Wechselwirkungen:

  • Weiterbestehende frühkindliche Reflexe und Orthopädie:
    ATNR und Kopfgelenke
    TLR und Lendenwirbelsäule
  • Persisierender Mororeflex und vegetatives Nervensystem
  • Wie können weiter bestehende frühkindliche Reflexe eine osteopathische Behandlung beeinflussen?

Abschluss

Referent:
Bernhard Prechter, Dipl. Pädagoge, NDT/INPP
Pädagogische Praxis in Zürich und Bern
Neurophysiologische Entwicklungsförderung INPP für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Termin:
Samstag 13. November 9.00 – 17.30 Uhr und
Sonntag, 14. November 9.00 – 17.30 Uhr
Ort:
HTW Chur
Pulvermühlestrasse 57
CH-7004 Chur
Sprache:
Deutsch
Teilnehmer:
Osteopathen, Physiotherapeuten und Kinderärzte
Max. 28, richtet sich nach dem Eingang der Anmeldung
Kurskosten:
Sfr 425,00